PSA: Berliner Gartenbrief 01-2016

Themen: 

  • Winterschutz an Stauden und Rosen nachbessern
  • Erster Baumschnitt und Hygienemaßnahmen im Obstgarten
  • Milde Witterung erhöht Infektionsgefahr durch Kräuselkrankheit
  • Frostspannerflug in diesem Winter mäßig, nur geringe Schäden im Frühjahr zu erwarten
  • Kübelpflanzen im Winterquartier putzen und wenig gießen
  • Was tun bei Schäden durch Wildschwein und Co.?

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PSA: Berliner Gartenbrief Nr. 23-2015

PSA: Berliner Gartenbrief 23-2015

„Die arbeitsreiche Zeit im Garten geht zu Ende. Nur wenige Arbeiten lassen sich bei frostfreiem Wetter noch erledigen. So sollten die Stämme von Obstbäumen mit einem Weißanstrich gegen Frostschäden versehen werden. Auch einige Sträucher können noch geschnitten werden. Um Unsicherheiten beim Schnitt von Hortensien zu vermeiden, geben wir grundsätzliche Empfehlungen. Vergessen Sie nicht die überwinternden Topfpflanzen. Sie bedürfen weiterhin unserer Aufmerksamkeit. Wasser- und Lichtangebot für die Pflanzen entscheiden maßgeblich über deren Gesundheit.“

(Quelle: NL des PSA)

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PSA: Berliner Gartenbrief Nr. 21 – 2015

Berliner Gartenbrief 21-2015

Im Anschreiben zum Berliner-Gartenbrief Nr. 21-2015 verweist das PSA auf die Notwendigkeit, sich um das Erntegut zu kümmern, aber auch sich um die Vorbereitung der abgeernteten Obstgehölze für den kommenden Winter zu kümmern.

„Lassen Sie sich von dem Pflanzenangebot in den regionalen Baumschulen inspirieren, denn jetzt ist die beste Zeit, um neue Stauden oder das eine oder andere Gehölz zu ergänzen. Pflanzenansprüche und Standortgegebenheiten sollten immer gut zusammenpassen, damit sich diese langlebigen Pflanzen optimal entwickeln können.

Wer in seinem Garten den Wühl- und Erdmäusen zu Leibe rücken will, sollte dies jetzt noch tun, weil diese Mäuse keinen Winterschlaf machen und den Gehölzen arg zusetzen können.“

(Quelle: NL zu Gartenbrief 21-2015, PSA Berlin, 20.10.2015)

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PSA: Berliner Gartenbrief 10-2015

Berliner Gartenbrief 10-2015„Den Text eines bekannten Volksliedes „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ fühlt man allerorten in diesem Jahr bestätigt. Überall üppiges Grün in Wald und Gärten. Noch kam es durch die verhaltenen Temperaturen, vor allem nachts, zu keiner explosionsartigen Vermehrung der Schädlinge. Dennoch lohnen nach rechtzeitigen Kontrollen der Pflanzen mechanische Bekämpfungsmaßnahmen. Mit geübtem Blick und gutem Schnittwerkzeug lassen sich erste Befallsherde jetzt rechtzeitig beseitigen. Weiterlesen

AKTUELLER TIPP: Einladung des Pflanzenschutzamts Berlin

Gartenfachberatung Berlin Tipp
Gartenfachberatung Berlin Tipp

„Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Transparente Verwaltung“ lädt Senator Andreas Geisel Bürgerinnen und Bürger am 19. Mai 2015 um 15:30 Uhr in das Pflanzenschutzamt Berlin in die Mohriner Allee 137 in Berlin Britz ein.
Unter dem Motto „Was macht eigentlich… das Pflanzenschutzamt Berlin?“ können sie sich hier über die vielfältigen Aufgaben, wie den Umgang mit Pflanzen und Schädlingen in einer Metropolenregion, die Überwachung der Ein- und Ausfuhr von Pflanzen und die Kontrolle der Anwendung und des Handels mit Pflanzenschutzmitteln sowie das Versuchswesen informieren. Das Pflanzenschutzamt setzt europäisches und nationales Pflanzenschutzrecht im Land Berlin um. In den Gewächshäusern in der Mohriner Allee können die Bürgerinnen und Bürger aber auch Tipps für das eigene Gärtnern bekommen.“

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung unter folgendem Link erforderlich:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wir_ueber_uns/fokus/transparente_verwaltung/de/pflanzenschutzamt.php

BERLINER GARTENBRIEF Nr. 8

Schadbild der BlasenläuseDer neue Gartenbrief Nr. 8 des Pflanzenschutzamts Berlin beschäftigt sich mit den Schädlingen an Johannisbeeren, den Pilzinfektionen an Kirschen, deren Erkennung und Bekämpfung, den aktuell als Pflanzenschutzmitteln zugelassenen Mitteln und der Erntevorbereitung der Erdbeeren.

Des weiteren finden sich Anregungen zum Bienenschutz im Freizeitgarten.

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INTEGRIERTER PFLANZENSCHUTZ: Berliner Gartenbriefe 1 – 5

Darunter versteht man gemäß § 2 PflSchG Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Begriffsbestimmungen):

„eine Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird“

            So wenig wie möglich,

                            so viel wie umbedingt nötig!

Frühzeitiges Erkennen von Schaderregern ermöglicht in den meisten Fällen rechtzeitiges Einleiten von Gegenmaßnahmen. Wertvolle Pflanzenbestände können dadurch vor dauerhaften Schäden geschützt werden. Dabei sind aktuelle, fachliche Informationen hilfreich.

Der Freizeitgärtner kann Hinweise zu aktuellen Problemen zur Pflanzengesundheit in Haus- und Klein-garten dem regelmäßigen Berliner Gartenbrief entnehmen, um Pflanzenschutzmaßnahmen erfolgreich und umweltschonend durchführen zu können.

Datum Download (pdf)  Schwerpunkte
11.03.2015 Nr. 5 (777 KB)
Kübelpflanzenpflege, Schorf vorbeugen
25.02.2015 Nr. 4 (684 KB)
Jungpflanzenanzucht, Kräuselkrankheit, Apfelblutlaus
11.02.2015 Nr. 3 (259 KB)
Milbenbekämpfung in Obstkulturen, Kirschessigfliege
27.01.2015 Nr. 2 (580 KB) Auswahl und Pflege Gartengeräte, Läuse an Sitka und Kübelpflanzen
13.01.2015 Nr. 1 (467 KB) Kräuselkrankheit, Weißanstrich Obstbäume, Winterschutz Stauden

KRÄUSELKRANKHEIT an Pfirsichen, Aprikosen und Nektarinen

Die Kräuselkrankheit, die Pfirsich, Aprikosen, Nektarinen und auch Mandelbäume befällt, wird durch den Pilz Taphrina deformans verursacht.

Kräuselkrankheit Pfirsich
Kräuselkrankheit Pfirsich

Schadbild: Bereits im Frühjahr beim Austrieb sind die austreibenden Blätter durch Kräuselungen verändert und blasig aufgetrieben. Der Neuaustrieb trägt oft verkrüppelte Blattbüschel. Die Blätter können zum Teil auch stark verdickt oder vergrößert sein. Die Ausstülpungen sind gelbgrün-, gelblich bis rötlich verfärbt. Auf der Blattoberseite ist ab Ende Mai ein samtartiger, heller Belag zu erkennen. Die erkrankten Blätter vertrocknen und werden schließlich abgeworfen. Im Juni erfolgt ein meist gesunder Neuaustrieb. Bei starkem Befall kann es zur Spitzendürre kommen, in deren Verlauf ganze Äste absterben. Es kommt gelegentlich auch zum Fruchtbefall bei dem die Früchte grünliche oder rote runzelige Auftreibungen aufweisen. Viele Früchte fallen, genauso wie die Blätter, bereits schon vorzeitig ab. Weiterlesen

Pflanzenschutzamt: Ausbildung Gartenfachberater

Gaertenfachberater im Pflanzenschutzamt

Eine der Aufgaben der Gartenfach-beratung besteht darin, sachliche und fachliche Hilfe im Bereich Pflanzenschutz zu geben. Auf dem Bild sieht man die Gartenfachberater Berlin Kurs 14521 bei einem Teil der Schulung in dem Gewächshaus des Pflanzenschutzamtes. Dort finden u. a. Versuche mit Pflanzenschutzmitteln statt. Gelehrt wurde der Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und der notwendigen Schutzausrüstung.

Für eine kurze grundsätzliche Information über die Regeln der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hat das Pflanzenschutzamt eine Info-Broschüre bereit gestellt:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/de/download/gesetze/info_psm_berlin.pdf

Foto: © Sven Wachtmann, Gartenfreund 02/15 S. 2/22